Hille-und-Muller-Landschaftsarchitekten

Schulsporthalle Stöckheim

  • Regenwassermanagement mit Versickerung direkt auf dem Grundstück

  • Revitalisierung vonSpielflächen

  • Schaffung von Stellplätze

  • Planungsfläche: 7.800 m"

  • Herstellungssumme: 250.000 €

  • Ausführungszeitraum: 2006-2007

  • Auftraggeber: Stadt Braunschweig, Fachbereich Gebäudemanagement

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Planung der Außenanlagen am Neubau der Schulsporthalle in Braunschweig-Stöckheim

 

Im Rahmen des Neubaus der Schulsporthalle wurden die Freianlagen der heutigen Zweigstelle des Gymnasiums Raabeschule in Braunschweig-Stöckheim, Siekgraben, neu gegliedert.

 

Regenwassermanagemanent

Aufgabe der Freiraumplaner war es, die Versickerung des anfallenden Regenwassers direkt auf dem Grundstück zu planen. Aus diesem Grund wurden nördlich und südlich der Sporthalle zwei Regenwasser-Rückhaltebecken mit Notüberlauf angelegt. Im Zusammenhang mit dem Siekgraben, der parallel zur Sporthalle verläuft und das Schulgelände vom Sportplatz trennt, spielt Wasser eine zentrale Rolle in den Freianlagen. Auf der Freifläche zwischen Schule und Sportplatz lädt an der Nordseite des angelegten Teiches ein Holzdeck mit drei Ebenen zum Chillen mit Blick auf das Wasser ein. Eine Bambuspflanzung bildet den Hintergrund für das Ensemble.

 

Schule bedeutet auch Bewegung und Entspannung in den Pausen

An der Nordwand der Sporthalle, in direkter Sichtbeziehung zum Holzdeck, ist eine Kletterwand mit entsprechender Fallschutzeinrichtung installiert. Ein kleiner vorhandener Spielplatz wurde von den Landschaftsarchitekten Hille und Müller neu konzipiert und an das Wegenetz aus Naturstein- und Wassergebundener Decke angeschlossen. Zwei neue Holzbrücken überspannen den Siekgraben und bilden die Verbindung zum Sportplatz.

 

Stellplätze und Erschließung

Im Vorbereich der Schule, mit Anschluss an die Straße Siekgraben, haben die Landschaftsarchitekten einen neuen Parkplatz geplant. Über die gleiche Zufahrt wird die Erschließung der neuen Sporthalle geregelt. Entlang der Schule geführt, mündet der Zufahrtsweg in einen Wendekreis vor der Sporthalle. Hier ist auch eine Fahrradabstellanlage platziert. Die Sporthalle kann barrierefrei über eine Rampenanlage erreicht werden. Zur Sicherung sind die Freizeitanlagen durch einen Zaun von den Verkehrsanlagen getrennt.

 

Begrünung

Der auf dem Grundstück vorhandene Baumbestand wurde durch die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern ergänzt. Entlang der Ostseite der Sporthalle begleitet eine Baumreihe den Verlauf des Grabens; auf der Westseite ist der Zaun zu den Nachbargrundstücken durch eine dichte Strauchbepflanzung entlang der Zufahrt begrünt. Die Trennung zwischen Wendekreis und Freizeiteinrichtungen wird neben der Zaunanlage auch durch eine begleitende Baumreihe aus Robinien und eine üppige Pflanzung von Blühsträuchern unterstützt.